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Aggression
Aggression (lateinisch: aggredi = herangehen, angreifen) bedeutet so viel wie Angriff. Damit werden Verhaltensweisen bezeichnet, die einen Menschen physisch durch körperliche Verletzung oder gar Tötung beziehungsweise psychisch durch verbale Drohung, Zurückdrängung, Beleidigung oder Abwertung beschädigen sollen.
Akademisch
Das Wort akademisch leitet sich vom Namen des antiken griechischen Helden Akademos ab. Heutzutage hat es mehrere Bedeutungen:
Aktion
Aktion bezeichnet allgemein eine Handlung.
Aktivierung
Aktivierung, oder Aktivieren, geht auf das Adjektiv aktiv (lateinisch: activus = "tätig, wirksam") zurück. Eine Aktivierung ist allgemein ein in Tätigkeit setzen, ein in Gang bringen.
Alevitischer Glaube
Das Alevitentum hat sich aus der islamischen Schia entwickelt und hat zudem sehr viele Elemente aus den verschiedensten vorislamischen Religionen Mesopotamiens und aus dem Sufismus (islamische Mystik) in sich vereint. Von manchen Anhängern wird sie als eine eigenständige synkretistische Religion aufgefasst. Der alevitische Glaube ist besonders durch die Erinnerung an die Massaker geprägt, die an den Schiiten und Aleviten verübt wurden.
Unter den meisten sunnitischen Türken gilt die Religionsgruppe als islamische Glaubensrichtung und ist deshalb in der offiziellen Zahl von 99,8% Muslimen enthalten. Aleviten gehen allerdings mit religiösen Vorschriften, die viele Muslime für verbindlich halten, liberal um; für viele Aleviten haben die sogenannten Fünf Säulen des Islams keinen hohen Stellenwert, viele verrichten nicht das Ritualgebet (Salat) und viele brauchen zum Beten keinen besonderen Raum oder eine spezielle Zeit. Viele Aleviten beten wann und wo sie wollen und auf eine Art, die ihnen persönlich entspricht.
Sie lehnen die Schari'a "das islamische Gesetz" ab und halten sich an die Lehren der Imame, besonders die des 6. Imams. Daher kann die Philosophie des Alevitentums dem Pantheismus zugeordnet werden, denn sie glauben, dass jedem Menschen die Wahrheit (das Göttliche) innewohnt.
Der heutige Glaube der Aleviten ist stark vom Humanismus und Universalismus bestimmt. Im Zentrum ihres Glaubens steht daher der Mensch als eigenverantwortliches Wesen. Wichtig ist ihnen das Verhältnis zum Mitmenschen. Die Frage nach dem Tod und den Jenseitsvorstellungen ist demgegenüber für sie nebensächlich. In der alevitischen Lehre ist die Seele eines jeden Menschen unsterblich, sie strebt durch die Erleuchtung die Vollkommenheit mit Gott an.
Diese liberalen Auffassungen, vor allem die Ablehnung der Schari'a, unterscheiden Aleviten von den Sunniten. Darum haben viele Sunniten, vor allem die meisten islamischen Gelehrten, Vorurteile gegenüber Aleviten und betrachten sie meist nicht als Muslime.
Die Grundsäulen des Alevitentums liegen zum Teil auch in der Lehre des Zoroastrismus. Es ist ein aus islamischer Lehre und zoroastristischer Lehre zustandegekommener Glaube. Der Anteil der zoroastristischen Lehre macht ca. 20% des alevitischen Glaubens aus. Rechtes Handeln, rechtes Denken, rechtes Sprechen - dies sind Worte aus dem Zoroastrismus. Die vier Heiligen Elemente bei den Aleviten (Feuer, Wasser, Erde, Luft) entstammen ebenfalls der Lehre des Zoroastrismus. Zoroaster betrieb zu seinen Lebzeiten Astrologie; die Kenntnisse gab er in Form von mystischen Tänzen (Mevlana) weiter. Die Hauptquellen des Alevitentums sind nicht allein der "Große Buyruk" von Imam Dschafar ibn Muhammad as-Sadiq, wie häufig angenommen, sondern auch unzählige religiöse Gedichte und Lieder (Deyis). Aleviten waren aufgrund ihrer Verfolgung und Unterdrückung gezwungen, ihre Glaubensinhalte mündlich durch Lieder und Gedichte weiterzugeben. Die Mischung aus verschiedensten religiösen und mystischen Strömungen macht verständlich, dass die Aleviten zwar im Islam ihren Ursprung sehen, sie jedoch nicht den allseits anerkannten islamischen Gruppierungen zugerechnet werden.
Alphabetisierung
Als Alphabetisierung bezeichnet man
Amateur
Ein Amateur (französisch für „Liebhaber“) ist eine Person, die - im Gegensatz zum Profi - eine Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne einen Beruf daraus zu machen.
Ambulant
Ambulant stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa "umher gehend", "spazieren gehend".
Im Bereich der Medizin spricht man allgemein meistens von ambulanter Diagnostik oder Therapie, wenn der Patient nicht über Nacht in der medizinischen Einrichtung bleibt sondern wieder am selben Tag nach Hause gehen kann.
Arbeitskreis
Mit Arbeitskreis (AK), auch Einfluss-Projektorganisation genannt, wird meist eine eher formlose Vereinigung von Personen mit einem bestimmten gemeinsamen Ziel bezeichnet. Einen (für alle Beteiligten) akzeptablen Weg zu diesem Ziel auszuarbeiten, ist Aufgabe des Arbeitskreises.
Die Mitarbeiter eines Arbeitskreises verbleiben in ihren bisherigen Arbeitsstellen und bleiben damit auch ihren Vorgesetzten weiterhin unterstellt. In einem Arbeitskreis gibt es typischerweise keinen Vorgesetzen mit Weisungsbefugnis, sondern nur einen Koordinator.
Arbeitskreise werden meist gegründet, wenn komplexe Entscheidungen gefällt oder komplexe Systeme modifiziert werden sollen, die eben wegen ihrer Komplexität eines eingehenden Prozesses der Analyse, Ideenfindung und -Bewertung unterliegen sollten.
ARGE
Die Abkürzung ARGE steht für:
Arbeitsgemeinschaft, beispielsweise Arbeitsgemeinschaft der Arbeitsagentur und der Kommune zur Betreuung von bedürftigen Arbeitslosen nach SGB II in Jobcentern, oder Leistungszentren.
Armutsbericht
Im 1. Kommunalen Armutsbericht der Stadt Remscheid erfolgt eine Darstellung von Armutsrisiken sowie der von Armut besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen. Außerdem wird untersucht, in welchen Stadtbezirken, Stadtteilen bzw. Schulbezirken sich Armut konzentriert.
Asylbewerber
Asylbewerber (auch: Asylwerber, in der Schweiz: Asylsuchende) sind Menschen, die in einem fremden Land um Asyl, das heißt um Aufnahme und Schutz vor politischer oder sonstiger Verfolgung ansuchen. Während "Asylbewerber" Menschen mit einem laufenden Asylanerkennungsverfahren sind, bezeichnet "Asylberechtigte" die anerkannten "Asylbewerber". Der Begriff "Asylant" wird oft negativ verwendet.
Der Staat, in dem die Asylbewerber um Aufnahme ansuchen, prüft in einem Asylverfahren, ob ein Anspruch auf Asyl besteht, ob es sich bei den Antragstellern um Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention handelt und/oder ob sonstige Abschiebungshindernisse vorliegen (Gefahren für Leib und Leben, Gefahr der Folter, drohende Todesstrafe usw.).
Aufenthaltstitel
Der jeweilige gesetzlich geregelte Aufenthaltstitel (Aufenthaltsstatus) entscheidet darüber, wie lange ein behördlich registrierter Immigrant in einem Land verbleiben darf. Der Begriff Aufenthaltstitel vermittelt einen legalen Aufenthalt in einem fremden Land.
Das Gesetz unterscheidet zwei Aufenthaltstitel, nämlich
und den Sichtvermerk (Visum) (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG).
Bibliothek
Eine Bibliothek (griechisch: βιβλιοθήκη „Büchersammlung“) ist eine Dienstleistungseinrichtung, in deren Zentrum die veröffentliche Information in ihren verschiedenen Formen steht.
Buffet
Das Buffet ist eine besondere Art der Speisenpräsentation. Statt der herkömmlichen Menüfolge (z.B. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) werden bei einem Buffet alle Speisen gleichzeitig aufgetragen und ansprechend arrangiert, und der Gast kann sich seinen Vorlieben entsprechend selbst bedienen.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist eine Behörde mit Sitz in Nürnberg. Sie war bis 2004 unter der Bezeichnung "Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge" bekannt und erhielt durch Art. 1 (Aufenthaltsgesetz) des Zuwanderungsgesetzes zum 1. Januar 2005 ihren jetzigen Namen.
Die Behörde ist in Deutschland für folgende Aufgaben zuständig:
Dialog
Ein Dialog (altgriechisch: dialégomai = sich unterhalten) ist eine mündlich oder schriftlich zwischen zwei oder mehreren Personen geführte Rede und Gegenrede.
Ehrenamt
Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein öffentliches Amt, zu dem man in vielen Fällen auch verpflichtet werden kann, das teilweise auch aberkannt wird. Es gibt für ein Ehrenamt kein Gehalt, oft aber eine Aufwandsentschädigung.
Beispiele für diese Ehrenämter sind:
Elementarbereich
Der Elementarbereich ist die unterste Stufe des Bildungswesens; umfasst den Kindergarten und vergleichbare Formen von Kindertagesstätten.
Essstörung
Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“. Sie betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängen mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik). Wenn die Störung zwanghaft ist, spricht man von Sucht oder Abhängigkeit.
Europäischer Flüchtlings Fonds
Ein Europäischer Flüchtlingsfonds mit einer Ausstattung von 216 Millionen EUR wurde mit dem Ziel eingerichtet, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bei der Aufnahme von Asylbewerbern, Flüchtlingen und Vertriebenen zu unterstützen.
Europäischer Referenzrahmen
Mit dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, lehren, beurteilen (GER) des Europarats, oft einfach Europäischer Referenzrahmen abgekürzt, liegt eine für Sprachenlernende und -lehrende umfangreiche Empfehlung vor, die den Spracherwerb, die Sprachanwendung und die Sprachkompetenz von Lernenden bedarfsorientiert, transparent und vergleichbar machen soll. Das Neue daran ist, dass alle gelisteten europäischen Sprachtests in sechs Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind um Angebote von konkurrierenden Anbietern vergleichbar zu machen, z.B. CELI und CILS-Zertifikate im Italienischen. Auch außereuropäische Tests haben teilweise ein Ranking, so die japanische JLPT-Serie, welche aber nicht notwendiger Weise dem europäischen Referenzrahmen oder einer anderen nationalen oder internationalen Standardisierung entsprechen.
Die sechs Niveaustufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
Flamenco
Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück.
Flamenco besteht in erster Linie aus Cante (Gesang), Toque (das Spiel der Gitarre) und Baile (Tanz).
Flexibel
Flexibel bedeutet sich an veränderte Bedingungen anpassen, reaktionsbereit sein oder auch biegsam, elastisch, nachgiebig, geschmeidig.
Flüchtling
Flüchtling ist eine Person, die durch politische Zwangsmaßnahmen, Kriege oder existenzgefährdende Notlagen veranlasst wurde, ihre Heimat vorübergehend oder auf Dauer zu verlassen.
Ein engerer Begriff als in der Alltagsprache üblich wird im internationalen Flüchtlingsrecht durch die Genfer Flüchtlingskonvention zur Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951 begründet. Danach gilt als Flüchtling, wer "aus der begründeten Furcht vor Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder der sich als staatenlos infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will".
Häusliche Gewalt
Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammen leben. Unter den Oberbegriff der häuslichen Gewalt fallen deshalb nicht nur Gewalt in Paarbeziehungen (vor, während und nach einer Trennung), sondern auch Gewalt gegen Kinder, Gewalt von Kindern gegenüber ihren Eltern, Gewalt zwischen Geschwistern und Gewalt gegen im Haushalt lebende ältere Menschen.
Heilige Messe
Heilige Messe ist der in der römisch-katholischen und der von ihr abstammenden Kirchen gebräuchliche Name für den Haupt-Gottesdienst.
Initiative
Als Initiative (lateinisch: initium = Anfang) bezeichnet man den Anstoß zu einer Handlung oder den ersten Schritt zu eben dieser Handlung. Man kann in diesem Sinne die Initiative ergreifen oder aber die Initiative jemand anderem überlassen.
Weiter gefasst wird der Begriff Initiative auch benutzt, um die Fähigkeit einer Person, aus eigenem Antrieb zu handeln, Entscheidungen zu fällen oder Unternehmungsgeist an den Tag zu legen, zu bezeichnen.
Initiieren
Initiieren bedeutet etwas anregen, veranlassen oder anstiften. Man kann auch die Initiative für etwas ergreifen.
Wenn jemanden in eine Gruppe, Gemeinschaft oder ein Amt eingeführt wird spricht man auch von initiieren.
Integration
Das Wort Integration (feminin (weiblich), von lateinisch integer bzw. griechisch entagros = unberührt, unversehrt, ganz), zu deutsch Herstellung eines Ganzen, bezeichnet
Integrationskurs
Der Integrationskurs ist eine Maßnahme zum Erwerb deutscher Sprachkenntnisse für Ausländer in Deutschland. Die Durchführung bestimmt sich nach der Verordnung über die Durchführung von Integrationskursen für Ausländer und Spätaussiedler (Integrationskursverordnung - IntV).
Teilnehmer können nach § 44a Abs. 1 Nr. 2 des Aufenthaltsgesetzes zu diesem 630-stündigen Deutschkurs verpflichtet werden. Dies ist regelmäßig immer dann der Fall, wenn man nicht einer (un-)selbstständigen Arbeit nachgeht oder eine Bildungseinrichtung besucht und innerhalb von zwei Monaten nach dem Zuzug einen Sprachtest nicht besteht.
Interaktion
Interaktion bezeichnet das wechselseitige aufeinander Einwirken von Akteuren (z.B. Personen) oder Systemen (z.B. Umwelt).
Interkulturelle Erziehung
Interkulturelle Erziehung bezeichnet pädagogische Ansätze, die ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern sollen. Dabei geht es insbesondere darum, im gemeinsamen interkulturellen Lernen einen Umgang mit Fremdheit zu finden.
Interkultureller Dialog
Das bloße Zusammenleben und der Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern führen nicht automatisch dazu, dass man sich besser kennen lernt und über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten austauscht. Ebenso wenig entstehen die Verständigungsprobleme zwischen den Kulturen allein durch die Konfrontation mit dem Fremden, sondern eher durch Vorurteile und Fehlinterpretationen.
Der interkulturelle Dialog ist zur Verständigung und Förderung friedlicher Beziehungen zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen und Religionen unverzichtbar. Hier sollen vor allem Fragen besprochen werden, wie die Religionsausübung in der öffentlichkeit , beispielsweise in Schulen oder im öffentlichen Dienst mit der jeweiligen Gesellschafts- und Rechtsordnung in Einklang zu bringen ist.
Kindergarten / Kindertagesstätte
Zumeist wird als Kindergarten die Einrichtung für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren bezeichnet; in Abgrenzung zur Kinderkrippe (0 bis 3 Jahre) und zum Hort (Kinder im Grundschulalter). In Anlehnung an Friedrich Wilhelm August Fröbel, den Gründer des ersten (in jedem Fall des ersten deutschen) Kindergartens wird die Bezeichnung auch wieder als Sammelbegriff für alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung verwendet. Der Kindergarten hat einen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag und gilt als Elementarbereich des Bildungswesens.
Hinsichtlich der Öffnungszeiten gibt es drei unterschiedliche Modelle:
Kompetenz
Kompetenz (lateinisch competere - zusammentreffen, ausreichen, zu etwas fähig sein, zustehen) bezeichnet psychologisch die Gesamtheit von Fähigkeiten und Fertigkeiten, bezogen auf bestimmte Anforderungen. Juristisch ist Kompetenz gleichbedeutend mit der Zuständigkeit eines Menschen, bestimmte Aufgaben selbstständig durchzuführen.
Trotzdem stand früher die letzte Bedeutung im Vordergrund, etwa: "Da überschreiten Sie Ihre Kompetenzen!" - gemeint ist, dass die Person etwas tut, was ihr aufgrund bestimmter Rahmenbedingungen nicht zusteht. Zunehmend rücken jedoch Qualitäten der Person in den Vordergrund des Verständnisses: "Auf dem Gebiet ist sie/er sehr kompetent!"
Kooperation
Kooperation (lateinisch: cooperatio = "Zusammenarbeit, Mitwirkung") ist das Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme.
Kreativität
Kreativität bezeichnet die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Insbesondere wird der Begriff Kreativität als Bezeichnung für die Ursache persönlicher geistiger Schöpfungen von Künstlern verwendet.
Lateinische Schrift
Der Begriff Lateinische Schrift hat zwei Bedeutungen:
Das lateinische Alphabet:
Aa Bb Cc Dd Ee Ff Gg Hh Ii Jj Kk Ll Mm Nn Oo Pp Qq Rr Ss Tt Uu Vv Ww Xx Yy Zz
Link
Der (oder das) Link (englisches Lehnwort die Verbindung, das Bindeglied).
Die Kurzbezeichnung für Hyperlink: Verweis von einem Webdokument durch eine entsprechende Markierung auf ein anderes Webdokument.
Medienpädagogik
Unter Medienpädagogik wird die pädagogisch orientierte praktische wie theoretische Beschäftigung mit den Medien insbesondere mit den neuen Medien verstanden. Gleichzeitig wird sie auch als eigenständige Fachrichtung innerhalb der Pädagogik aufgefasst. Zur Medienpädagogik zählen:
Migrantinnen / Migranten
Personen mit Migrationshintergrund sind…
Migration
Der Begriff Migration (lateinisch migratio: Wanderung) hat folgende Bedeutung:
Migrationshintergrund
Migrationshintergrund ist ein Ordnungskriterium der deutschen Amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bevölkerungsgruppe. Mit dieser neuen Begrifflichkeit werden deutsche und ausländische Staatsangehörigkeit um eine Kategorie erweitert, die Erziehung, Sprachzugehörigkeit u. ä. umfasst.
Dabei werden folgende Personengruppen dem Merkmal "Menschen mit Migrationshintergrund" zugeordnet:
jeweils soweit diese ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Diese Personen müssen keine eigene Migrationserfahrung haben und leben zum überwiegenden Teil seit ihrer Geburt in Deutschland.
Er trifft aber auch auf folgende Personen zu:
Außerdem lassen sich in jeder dieser Gruppen die Menschen noch danach unterscheiden, ob sie im Ausland oder im Inland geboren sind.
Mission
Mission (lateinisch: mittere = entsenden, schicken, werfen und gehen lassen; kirchenlatein: missio = Glaubensboten aussenden).
Mittlerer Bildungsabschluss
mittlerer Bildungsabschluss, früher verbreitete Bezeichnung mittlere Reife.
Schulabschluss, der zum Besuch einer auf Klasse 10 aufbauenden weiterführenden Schule oder der gymnasialen Oberstufe berechtigt. Ein mittlerer Bildungsabschluss kann im allgemeinbildenden Schulwesen (Realschulabschluss; qualifizierter Abschluss einer 10. Hauptschulklasse oder einer integrierten Klasse für Haupt- und Realschüler; Abschluss der Klasse 10 an Gymnasien), im beruflichen Bildungswesen (Berufsfachschulen, Berufsaufbauschulen) und in Abendschulen erworben werden.
Modul
Das Modul [mo'duːl] (Plural/Mehrzahl: Module) ist ein Bauteil eines größeren Gesamtsystems. Modularisierung bedeutet dabei das Aufteilen eines Ganzen in Teile. Bei der Modulbauweise werden Gesamtsysteme aus standardisierten Einzelbauteilen zusammengesetzt (Baukastenprinzip).
Moschee
Eine Moschee (von مسجد , für „Ort der Niederwerfung“) ist ein Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets) und schließt im Deutschen die Freitagsmoschee (جامع) ein, aber nicht Heiligenschrein (Marabut, Kubba, Maqām), Ordenshaus (Zawiya, Tekke) oder Sakralbauten wie die Felsenkuppel auf dem Tempelberg (Haram asch-Scharif) in Jerusalem. Man sollte darauf achten, dass „Moschee“ im Deutschen ein Sammelbegriff ist, dessen Unterbegriffe Massdschid und Dschāmi sind. Ein Dschāmi ist sozusagen eine Großmoschee (mit Minaretten). Auf Türkisch schreibt man sie Mescit und Cami.
Niveau
Das Niveau [nivo] (französisch: Wasserwaage) ist ein Handwerkerwerkzeug und Vermessungsinstrument.
"Auf gleichem Niveau" ist dementsprechend jemand oder etwas, was sich physikalisch oder im übertragenen Sinne auf dem gleichen Stand befindet, auf der gleichen Stufe, Höhe oder jemand, der den gleichen gesellschaftlichen Stand, Rang, Rechte, Kultur oder Bildung besitzt.
Optimierung
Unter Optimierung (von lateinisch Optimum) oder optimieren versteht man:
Orientierungskurs
Der deutsche Orientierungskurs als Teil des Integrationskurses, vermittelt 30 Unterrichtsstunden lang Kenntnisse zu deutschen Staat, deutsche Gesellschaft und deutsche Geschichte.
Von der Arbeitsagentur zur Ausländerbehörde gewechselt ist die Zuständigkeit für die Entscheidung über die Teilnahmeberechtigung an einer Maßnahme zur „Sprachförderung“ (Deutschkurse, 600 Stunden), die zusammen mit den „Orientierungskursen“, welche Kenntnisse zu Staat, Gesellschaft und Geschichte vermitteln sollen (30 Stunden), die Integrationskurse bilden. Die Sprachförderung war früher im Sozialrecht (§ 419 ff. SGB III - Arbeitsförderung) geregelt, während sie nunmehr Bestandteil des Aufenthaltsrechts geworden sind (§ 43 ff. AufenthG). Neu ist, dass neben einer Teilnahmeberechtigung in begründeten Einzelfällen auch eine Teilnahmeverpflichtung festgelegt werden kann. Für die Zulassung Teilnahmeberechtigter sowie - im Falle frei bleibender Plätze - gegebenenfalls sonstiger Ausländer zu den Kursen, für die Vergabe der Fördermittel und die Konzeption der Kurse ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zuständig, das aus dem bisherigen Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge hervorgegangen ist (§ 75 AufenthG), das durch das Zuwanderungsgesetz umbenannt wurde. Näheres zu den Integrationskursen regelt die Integrationskursverordnung.
Pädagogisch
Pädagogik (griechisch: παιδεια paideia = Erziehung, Bildung bzw. pais = Knabe, Kind + agogein = führen) ist die traditionelle Bezeichnung für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit Bildung und Erziehung befasst. Im klassischen Griechenland hatte der Pädagoge als Knabenführer die Aufgabe, ausgewählte Knaben den Philosophen zur Erziehung zuzuführen. Möglicherweise bedeutet dies auch, dass so die Knaben auf dem Weg zum Philosophen bildbar gemacht, also auf die kommenden Diskussionen und Reflexionen günstigenfalls eingestimmt wurden. Nach heutigem Verständnis kommt der Pädagogik die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, aber auch als Handlungswissenschaft Vorschläge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. Ob die Begriffe Pädagogik und Erziehungswissenschaft Synonyme sind, ist innerhalb der Disziplin umstritten und gegenwärtig offenbar kein bedeutsamer Forschungsgegenstand.
Podiumsdiskussion
Die Podiumsdiskussion ist eine Form der Diskussion in der Personen, meist Experten, mit verschiedenen Meinungen, unterstützt von einer Moderation, ihre Auffassungen darstellen und vergleichen können. Dabei wird die Diskussion auf einer erhöhten Fläche wie einer Bühne oder einer Rampe, (einem Podium) abgehalten, damit möglichst viele Zuhörer und Zuschauer der Diskussion folgen können. Je nach Größe des Raumes werden die Redebeiträge der Diskussionsteilnehmer mit Mikrofonen verstärkt.
Positiv
Der Begriff Positiv (lateinisch: positum = gesetzt, platziert) bedeutet umgangssprachlich: glücklich, optimistisch.
Potenzial
Potenzial [lateinisch ›Vermögen‹, ›Kraft‹]. Das Potenzial.
Allgemein die Gesamtstärke der für einen bestimmten Zweck einsetzbaren Mittel (z. B. Industriepotenzial, Leistungspotenzial), Leistungsfähigkeit (z. B. eines Wirtschaftszweiges).
Praktikum
Als Praktikum wird eine Tätigkeit bezeichnet, die im Rahmen der beruflichen Ausbildung (auch Studium) praktische Erfahrungen im künftigen Beruf vermitteln soll. Ein Praktikum kann im Rahmen eines Betriebspraktikums bei einem Betrieb stattfinden, in Hochschulen kann dies auch im Rahmen eines Kurses der Fall sein. Praktika können auch als Bestandteil einer von der Bundesagentur für Arbeit angebotenen Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) im Rahmen des SGB III absolviert werden.
Prävention
Als Prävention (lateinisch: prævenire „zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden.
Der Begriff wird verwendet in:
Primär
Primär ist ein Lehnwort aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich an erster Stelle. Analog dazu bedeutet sekundär „an zweiter Stelle“, tertiär „an dritter Stelle“.
Projekt
Projekt in der allgemeinen Bedeutung eines besonderen Vorhabens geht auf das lateinische Verb proiacere (pro = vor, für, iacere = werfen) und dessen Partizip proiectus zurück, die den Vorgang bzw. das Resultat einer negativen oder positiven Heraushebung einer Person oder Sache bezeichneten (proiacere: jemandem etwas vorwerfen, jemandem wegjagen, etwas aufgeben; proiectus: zu etwas geneigt, herausragend; niedrig, verächtlich).
Als Projekt wird umgangssprachlich ein besonderes Vorhaben bezeichnet, das Entwurfscharakter hat.
Als Projekte werden hin und wieder auch besondere Vorhaben bzw. Einrichtungen von Behörden oder privaten Gruppen bezeichnet, um sie gegen feste, längerfristige, umfassendere Einrichtungen abzugrenzen.
Psychosoziale Beratung
Psychosoziale Beratung bietet Menschen in Problem-, Entscheidungs- und Krisensituationen professionelle Hilfe an. Es geht hier um die Begleitung, Betreuung und Beratung in Fragen der Berufs- und Lebensgestaltung, um die Klärung von Lebenszielen, um das Bewahren von Gesundheit und Zufriedenheit, um die Bewältigung von Übergangssituationen etc. - das heißt, um persönliche Entscheidungen, denen wir infolge unserer gesellschaftlichen Lebensrealitätzunehmend ausgesetzt sind und die wir individuell zu verantworten haben.
Qualifizierung
Unter dem Begriff Qualifizierung versteht man den Vorgang zur Erlangung von Fähigkeiten (Qualifikationen), um eine bestimmte Aufgabe oder Anforderung erfüllen zu können.
Ramadan
Der Ramadan رمضان /„Sommerhitze“ ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und der islamische Fastenmonat.
Rechtsordnung
Der Begriff Rechtsordnung bezeichnet die Gesamtheit der in einem umschriebenen Anwendungsraum (beispielsweise dem Recht eines Staates) gültigen Rechtsnormen (objektiver Rechtsbegriff). Wie die Wirtschaftsordnung interagiert auch die Rechtsordnung eines Gebietes mit der Gesellschaftsordnung der auf ihm lebenden Menschen.
Im deutschen Recht sind Rechtsnormen in diesem Sinne jedenfalls
Daneben gibt es noch einige andere Rechtsquellen. So haben beispielsweise Urteile des Bundesverfassungsgerichts Gesetzeskraft. Ob anderen Gerichtsurteilen der Status einer Rechtsquelle zukommt (so genanntes Richterrecht), ist umstritten, und wird im deutschen anders als im angelsächsischen Rechtskreis (Case Law) traditionell eher abgelehnt.
Referat
Als Referat (lateinisch: referre = zurücktragen, berichten) bezeichnet man einen Vortrag.
Rhythmus
Der Begriff Rhythmus (grieschich: ῾ρυθμός, rhythmós, „Fluss (der Dinge)“) bezeichnet allgemein einen gleichmäßig gegliederten Bewegungsablauf oder allgemeiner die zeitliche Abfolge von Mustern oder Ereignissen (bezogen z. B. auf die Ablaufphasen eines Verbrennungsmotors, die Abfolge von Jahreszeiten usw.)
Saz
Die Saz ist die türkische Laute. Das Wort „Saz“ stammt aus dem Persischen, wo es unter anderem „Musikinstrument“ bedeutet. In der Türkei wird das Instrument auch Bağlama genannt. Es ist das traditionelle Begleitinstrument der Barden, die man in Anatolien und im Kaukasus Aşık (Ashyq, Ashuq, aus dem Arabischen عاشق "der Liebende") nennt.
Seminar
Als Seminar, (lateinisch: seminarium = "Pflanzschule"), bezeichnet man
Senioren
Senioren (lateinisch: senior = älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen.
Sozial
Das Wort sozial stammt von lateinisch socius = gemeinsam, verbunden, verbündet.
In der Umgangssprache ist sozial die Eigenschaft (zumeist) einer Person, auch das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken.
Sozialkompetenz
Soziale Kompetenz bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin auszurichten. „Sozial kompetentes“ Verhalten verknüpft die individuellen Handlungsziele von Personen mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe.
Zumindest ausreichende soziale Kompetenzen der Bevölkerung sind damit Voraussetzung für das Funktionieren jeder nicht-autoritären, gesunden Gesellschaft.
Im Arbeitsleben versteht man darunter unter anderem die Fähigkeit, positiv das Verhalten und die Einstellungen von Mitarbeitern zu beeinflussen (Teamfähigkeit).
Sozialpädagogische Begleitung
Die Ziele der sozialpädagogischen Begleitung bestehen vor allem in
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten umfasst alle Verhaltensweisen von Menschen und Tieren, die auf Reaktionen und/oder Aktionen anderer Gruppenmitglieder zielen. Sozialverhalten umfasst somit Formen des einträchtigen Zusammenlebens genauso wie konflikthaftes Verhalten.
Spätaussiedler
Das Bundesvertriebenengesetz von 1953 (BVFG) nennt in § 4 folgende Kriterien für eine Anerkennung als Spätaussiedler:
Sprachförderung
Schülerinnen und Schüler, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um erfolgreich am Unterricht teilzunehmen, sollen besonderen Unterricht zum Erwerb der deutschen Sprache oder zur Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse erhalten.
Theater
Theater (französisch: théâtre < lateinisch theatrum < griechisch théatron „Schaustätte“; von theasthai „anschauen“) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren (Darstellern) und dem Publikum.
Theoretisch
Theoretisch bedeutet:
Therapeut
Ein Therapeut (gr. θεραπευτής [therapeftís]: der Behandler) ist ein Anwender therapeutischer Verfahren.
In Deutschland ist die Bezeichnung Therapeut allein oder ergänzt mit bestimmten Begriffen gesetzlich nicht geschützt und daher kein Hinweis auf ein erfolgreich abgeschlossenes Studium oder auch nur fachliche Kompetenz. Im Gegensatz dazu stehen etwa die gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen Arzt, Heilpraktiker, Psychotherapeut, Ergotherapeut und Physiotherapeut, die erst nach bestandener staatlicher Prüfung geführt werden dürfen.
Toleranz
Toleranz (oder das Tolerieren) kommt vom lateinischen Verb tolerare - (von tolus = Last) und bedeutet ursprünglich: ertragen, durchstehen, aushalten oder erdulden.
Toleranz beschreibt die Fähigkeit, generell jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns (andere Ansichten, -Herkunft, -Sexualität, -Moral, -Religion, -Maßhaltigkeit (technisch), usw.) unangetastet bestehen zu lassen. Erst wenn eine gewisses Maß, die Toleranz-Schwelle, überschritten ist, kommt es zu Reaktionen. Dort wo gar keine Abweichung erlaubt ist, herrscht die Intoleranz.
Der Ausdruck Toleranz bezeichnet im ethisch-sozialen Sinne die soziale, kulturelle und religiöse Nichtverfolgung von Einzelnen oder Gruppen, deren Glaubens- und Lebensweise vom etablierten religiösen oder gesellschaftlichen System abweichen.
Übergangsqualifizierung
Das Förderkonzept der Bundesagentur für Arbeit beinhaltet verschiedene, auf den Einzelfall abgestimmte Qualifizierungsebenen. Dazu zählen die
Ziel der Grundstufe ist die Entwicklung der erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung.
Das Ziel der Förderstufe ist eine individuelle Verbesserung von beruflichen Grundfertigkeiten, die auf eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle vorbereiten. In die Förderstufe sind ausschließlich Teilnehmer aufzunehmen, die das Ziel der Grundstufe nicht erreicht haben.
Das Angebot der Übergangsqualifizierung richtet sich an Jugendliche, denen die Aufnahme einer Ausbildung (noch) nicht gelungen ist und deren Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen durch die weitere Förderung ihrer beruflichen Handlungsfähigkeit erhöht werden sollen. Ziel der Übergangsqualifizierung ist die Verbesserung der beruflichen Handlungskompetenzen insbesondere durch Vermittlung von ausbildungs- oder arbeitsplatzbezogenen Qualifikationen.
Vernetzung
Eine gut "vernetzte" Person hat ein tragfähiges Geflecht von guten Beziehungen zu Personen in verschiedenen Organisationen, die ihr helfen, rasch und frühzeitig an wichtige Informationen zu kommen. Die Vernetzung soll auch helfen, Krisensituationen zu vermeiden bzw. rasch zu bewältigen.
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